Der dritte Teil unserer Serie zu möglichen Methoden der Selbstverteidigung, welche nicht zwingend jahrelanges Training erfordern, widmet sich dem Eskrima.

Eskrima ist eine Kampfsportart, welche von den Philippinen stammt und dort hauptsächlich als Stockkampf praktiziert wird. Der Begriff Eskrima kommt vom spanischen Wort „eskrima“ und bedeutet Fechten oder Fechtkunst. Die Methode ist auch unter den Namen Kali und Anis bekannt, die Bezeichnung variiert je nach Herkunftsregion. Das System arbeitet hauptsächlich mit Waffen, jedoch ist auch der Kampf ohne Waffen und der Bodenkampf mit eingeschlossen. Daher wird gleich zu Beginn des Trainings zu den Waffen gegriffen. Es erfolgen erlernte Bewegungsabläufe, welche eine gewisse Zeit des Trainings benötigen. Der Vorteil des Eskrima liegt darin, dass du lernst aus jedem möglichen Gegenstand eine Waffe zu machen. Ebenso beruht Eskrima auf einfachen Bewegungsabläufe und sehr realitätsnahen Konfliktsituationen.
Du lernst zunächst den Umgang mit dem ca. 70 cm langen Stock, Stockwirbel, Stockabwehr und Verteidigung mit dem Stock, sowie waffenlose Techniken. Später kommen Langstocktechniken und Messer- bzw. Messerabwehrtechniken hinzu. Die Prinzipen des Systems sind ebenso auf den Kampf ohne Waffen übertragbar. Es wird in der Selbstverteidigung daraufhin abgezielt das erlernte Wissen der Techniken auf den Alltag zu übertragen und gewöhnliche Gegenstände als Waffen zu erkennen und eben diese zu verwenden. Denn: Wer trägt schon einen Stock immer mit sich rum?!
Eine sehr Ausführliche Beschreibung findet ihr hier unter diesem Link:
Eskrima
Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Methoden sich mittels Kampfsporttechniken zu wehren. Ebenso durch die Schulung dieser das Selbstbewusstsein und die persönliche Empfindung, in Situationen der möglichen Bedrohung durch Dritter, zu stärken. Das Auftreten und die Ausstrahlung sind oftmals die ausschlaggebende Kriterien, ob ein Dritter mich als potenzielles Opfer sieht. Benennen wäre hier zum Beispiel: Aikidō, Karate, Taekwondo und Jiu Jitsu. Jedoch erfordern diese Kampfsporttechniken von dir dauerhaftes Training bis du diese beherrscht und für den Ernstfall nutzen kannst.
Betreibst du Kampfsport? Welche Veränderungen bringt das ausüben einer solchen Sportart für dich im Alltag? Wir freuen uns über deine Kommentare und Erfahrungen!
