Der nächste Sommerurlaub steht vor der Tür und die Planung ist bei dir schon in vollem Gange? Fernreisen stehen immer hoch im Kurs und sind eine wahre Bereicherung für das Urlaubserlebnis. In diesem Zuge stellt sich auch immer die Frage: Wo wollen wir hinfliegen dieses Jahr? Wir wollen euch hier ein paar nützliche Informationen und Tipps für den bevorstehenden Urlaub in ferne Länder geben.

Jedes Jahr bringt der Gesundheits- und Reisesicherheitsdienst International SOS in Kooperation mit der britischen Unternehmensberatung Control Risks die „Travel Risks Map“ heraus. Diese Einschätzung der Sicherheitslage in allen Ländern dieser Erde wurde speziell für internationale Unternehmen und reisende Geschäftsleute entwickelt. Für die Kalkulation der Sicherheitslage werden gesundheitliche und politische Sicherheitsrisikos anhand des Vorjahres und einer Prognose für dieses Jahr herangezogen. Berücksichtigt werden hierbei eine instabile politische Lage, Gefahr vor Terroranschlägen und eine hohe Kriminalitätsrate. Ebenso fließen medizinische Faktoren, beispielsweise die medizinische Versorgung vor Ort und die Gefahr vor Krankheiten, als auch die Verkehrssicherheitslage mit ein. Für die Verkehrssicherheit wird die Rechtslage vor Ort, Straßenverhältnisse und die Auflagen für das Führen eines Fahrzeugs berücksichtigt.
Unter diesem Link findet ihr die Karte:
Ihr könnt hier zwischen Medical Risk, Travel Security Risk und Road Safety Risk auswählen. Oben rechts seht ihr die Einstellung, welche die jeweilige Ansicht der Karte bestimmt. Die Abstufung des Risikos erfolg in 5 Stufen von unerheblich, gering, mittel, hoch und extrem.
Am sichersten kann man sich nach wie vor in den nordischen Staaten fühlen. Hierzu zählen Grönland, Island, Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark. Weiterhin wird das Sicherheitsrisiko in der Schweiz, Luxemburg und Slowenien als „unerheblich“ eingestuft. Die hellgrüne Einfärbung des Landes signalisiert euch die Einstufung. Generell kann man jedoch europaweit sicher verreisen, das Risiko wird hier als niedrig eingestuft. Wollen wir in die Ferne, dann kann man unter anderem diese Länder bedenkenlos bereisen:
USA
Kanada
Alaska
Australien
Neuseeland
Namibia
Botswana
Marokko
Südkorea
Japan
Vereinigte Arabische Emirate
Katar
Chile
Uruguay
Senegal
Ebenso liegen zahlreiche Inseln im unbedenklichen Bereich, u.a. die Seychellen und Mauritius. Schaut einfach mal in der Mediathek im PDF Dokument nach oder druckt es euch aus, und besprecht eure Planung des Reiseziels.
Kleine Einschränkungen bestehen bei Reisen nach China, Vietnam, Oman, Paraguay und Argentinien. Hier wird die Prognose der Sicherheitsrisiken als niedrig eingestuft. Jedoch anhand der politischen Lagen ein mittleres Risiko von International SOS und Control Risks vergeben. Wir müssen hier immer bedenken, dass die Travel Risks Map für internationale Unternehmen, reisende Geschäftsleute und deren Tätigkeit entworfen wurde. Hier spielen auch die Sicherheit von Investitionen mit herein.
Ebenso sind die beliebtesten Reiseziele der Deutschen: Italien, Frankreich und Spanien mit einem unerheblichen gesundheitlichen Risiko eingestuft. Bedenken mit einem mittleren gesundheitlichen Risiko muss man innerhalb Europas bei Reisen in die Türkei oder Polen haben. In Mexiko und anderen Ländern in Lateinamerika, als auch Afrika sind gesundheitliche Risiken bestehend. Besonders wichtig ist hierbei kein Leitungswasser zu trinken, dieses vorher abzukochen und keine rohen Lebensmittel, beispielsweise Fleisch, zu verzehren.
Bei Fernreisen liegen viele Urlaubsziele in einem nicht sicheren Bereichen. Hierfür gibt das „Auswärtige Amt“ auch aktuelle Einreise-Warnungen heraus. Den Link findet ihr hierzu:
AuswärtigesAmt_Reisewarnungen
Grundsätzlich muss man bei der Planung des Reiseziels viele Faktoren berücksichtigen. Die Travel Risks Maps 2017 ist hierfür eine sehr gute Orientierung, welche Urlaubern eine detaillierte Einschätzung ihres Wunschreiseziels liefern kann.
