Ein von Herzen kommender Grundgedanke, welcher für das Glauben an Veränderung steht, ist oftmals die Geburtstunde von großartigen Ideen.

Die App Traccy ist aus dem Gedanken gewachsen, das jede Person sich vor einem Übergriff verteidigen oder in einer Gefahrensituation Hilfe holen kann. Herr Roald Hesse, der Gründer des Unternehmens, bewegte Anfang 2010 die in Berlin und München zunehmend stattfindenden Übergriffe in S- und U-Bahnen, die meist tragisch endeten. Er stellte sich die Frage, wie man feigen, meist noch in Überzahl agierenden Angreifern sinnvoll und mit moderner Technologie entgegenwirken kann. Hiermit war die Idee einer international einsetzbaren SOS-Notruf-Applikation geboren.
Sie soll nicht nur in der Situation selbst helfen, sondern auch präventiv bei Übergriffen wirken. Mit Hilfe der Sicherung von Audio-, Video- oder Bilddateien auf einem externen Server, können diese Dateien als Beweismittel vor Gericht verwendet werden. Somit ist man nicht dem Handeln Anderer ausgeliefert, sondern kann selber aktiv werden.
Ich persönlich finde die App im Urlaub sehr praktisch. Ich bin in einem fremden Land mit fremden Ecken und wenig Orientierung. Auf einem belebten Markt in Marrakesch bin ich froh, wenn im Getümmel der gefühlten hundert Leute mein Kind ein Handy hat, welches mich benachrichtigt, wo mein Kind gerade ist, falls es sich um eine nicht geplante Entfernung handelt. Ich lebe so ruhiger.
